Am 12. März besuchte die Bundesministerin Stefanie Hubig gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Wiebke Esdar das AWO-Frauenhaus. Die Ministerin nahm sich viel Zeit, um das Frauenhaus zu besichtigen und die Situation der Frauen und Mitarbeiterinnen zu erfahren. Aus erster Hand erfuhr sie von Karin Boye Toledo und D. Werner, welche Probleme sich in der Frauenhausarbeit zeigen und welche Erfolge, die Arbeit bringt. Die Frauen, die Schutz im Frauenhaus suchen, haben heute neben der körperlichen und sexualisierten Gewalt auch große Probleme in finanzieller Hinsicht.
Die Realität: es fehlen Plätze, lange Wartezeiten, bürokratische Hürden, der Auszug aus dem Frauenhaus verzögert sich, weil geeigneter Wohnraum fehlt.
Das Gewalthilfegesetz, das seit Februar 2025 in Kraft ist, sichert gewaltbetroffenen Frauen einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung zu. Das Gesetz, so die Ministerin, wird den Ausbau der Infrastruktur für gewaltbetroffene Frauen voranbringen und die Strukturen vor Ort, Prävention und die Täterarbeit verbessern.
Ihr Ministerium plane noch weitergehende Veränderungen, um Frauen zu schützen: Familiengerichte sollen für ganz Deutschland Fußfesseln anordnen können und eine Sensibilisierung von Richterinnen und Richter für das Thema. Auch sollen verbale sexuelle Übergriffe, digital manipulierte Fotos und Videos unter Strafe gestellt werden, was gerade durch den Fall Collien Fernandes sehr aktuell geworden.
Auf dem Foto oben von links nach rechts: D.Werner - Frauenhaus, Karin Boye-Toledo - Leiterin Frauenhaus, Ministerin Stefanie Hubig, Wiebke Esdar, MdB, Kirsten Hobster, Gf AWO, Karin Schrader, AR AWO
Autorin: Karin Schrader
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Unser Anliegen ist, der städtischen Zivilgesellschaft zu zeigen, welche Möglichkeiten das AWO-Frauenhaus den Frauen bietet, die von „häuslicher Gewalt“ betroffen sind und welche Unterstützung der Förderverein leistet, um den Frauen und besonders auch ihren Kindern in vielerlei Hinsicht zu helfen.
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